Mittwoch, 15. Mai 2013

Im Café Johanna gibt es leckerste vegetarische oder vegane Gerichte. Das kleine, liebevoll eingerichtete  Restaurant in unmittelbarer Nähe zum Michel bietet französisch-ländlichen Flair und Köstlichkeiten wie beispielsweise diese:



Das Landbrot mit Ziegenkäse und Apfelscheiben ist an sich schon ein Genuss, der Salat mit Nudeln und Bulgur rundet das Gericht für 7,50 Euro perfekt ab.
Neuigkeiten aus dem Café Johanna findet ihr auf der Facebook Seite.



Minzgeschmack - Ernähr dich glücklich

Freitag, 3. Mai 2013

Sehr empfehlenswert! Bei königlich süß gibt es leckerste Cupcakes, Torten und Macarons - und zwar auf Wunsch vegan! Das kleine, liebevolle Catering-Business überzeugt nicht nur durch den tollen Geschmack und die hohe Qualität der Produkte, sondern vor allem auch durch Detailverliebtheit, Kreativität und kundenspezifische Designs! Schaut euch die Fotos auf Facebook an, ihr werdet es lieben und sofort etwas bestellen wollen!
Die 12er Box Cupcakes ist mit dem Preis von 24 Euro nicht nur absolut bezahlbar, sondern im Hinblick auf die hochwertigen Zutaten, die liebevolle Gestaltung und das nette Gespräch, das sich mit der Gründerin Kathleen König beim Abholen ergibt, fast schon zu günstig!




Minzgeschmack - Ernähr dich glücklich

Montag, 15. April 2013

In der Barnerstraße gibt es seit Samstag eine neue, temporäre Galerie: Kapriole. Betrieben wird die Off-Location von dem Aktionskünstlerduo We Are Visual.
Bei der Eröffnungsausstellung "Raum" wurden dem Besucher Installationen präsentiert, bei denen es einem in den Fingern juckte, mit ihnen zu interagieren. Nur mein Anstand hielt mich davon ab, mich unter einem gigantischen Schrott- und Plastikmobilee auf den Boden zu legen, um die mobileetypische Perspektive einzunehmen. Oder dem mechanisch auf einer Treppe auf- und abhüpfenden Tischtennisball hinterher zu jagen. Oder an der eine Installation aus Holzscheiten ausbalancierenden Schnur zu ziehen.
Aber kaputtmachen gilt nicht, immerhin wollten sich noch andere Besucher an den Werken der Künstler Alexandra Griess & Jorel Heid, Jivan Frenster, Jonas Brandt, Julian Terbuyken, Jörn Stahlschmidt und Verena Schöttmer erfreuen.
Am 26.05. findet die Vernissage zur zweiten Ausstellung "Licht" statt. Teilnehmende Künstler sind diesmal Jens Gottschau aka Brutus, Jorel Heid, NoArtCollective, Oliver Ross, Pat Kramer und The Magical Flying Love Lab Man. Wir dürfen also gespannt sein, wie diesmal mit angeeigneten Wahrnehmungsmustern gebrochen wird. Los gehts ab 19 Uhr in der Barnerstraße 42.




Minzgeschmack - Neues und Interessantes aus dem Kulturbetrieb

Samstag, 13. April 2013

Führungskräfte qualifizieren sich in den letzten 30-40 Jahren immer weniger über einen Wissensvorsprung gegenüber ihren Angestellten. Stattdessen stehen Soft Skills, analytische, zwischenmenschliche und kommunikative Fähigkeiten im Vordergrund, wenn es um die Auswahl eines geeigneten Vorgesetzten geht. Dabei nimmt die Kommunikation einen immer größeren Stellenwert ein. Hierbei geht es vor allem um die interne Kommunikation im Unternehmen. Wie vermittelt man seinen Angestellten Wissen, wie motiviert man sie zum Erfahrungsaustausch untereinander, wie schafft man ein Klima des Zusammenhalts, bei dem offen über Probleme gesprochen und Erfolge gemeinsam gefeiert werden?
Eine mögliche Antwort liegt in der Vermittlung einer Corporate Identity, welche den Mitarbeitern Möglichkeiten zur Identifikation mit den Werten des Unternehmens bietet. Diese nicht nur nach aussen, an die Stakeholder zu kommunizieren, sondern auch nach innen, an das eigene Unternehmen, und den Mitarbeitern somit den gesellschaftlichen Mehrwert des Unternehmens und damit auch ihrer Arbeit zu vermitteln, schafft ein Arbeitsklima, dass alle Beteiligten zu Höchstform anspornt.
Voraussetzung für das Gelingen dieses Unterfangens ist aber immer auch die Vorbildfunktion der Führungsebene.



Minzgeschmack - Hilfreiches für Start-Ups

Mittwoch, 10. April 2013

Lange Zeit galt Konsum als Anti-Kultur. All you need is less war das Motto. Konsum war unreflektiert, verschwenderisch und kapitalistisch.
Daran hat sich etwas geändert. Konsum ist heute fester Bestandteil von Kultur und hat in Verbindung mit Bewusstsein, Qualität und Nachhaltigkeit eine durchaus positive Bedeutung. Auch die Definition von Konsum hat sich verändert. Konsumiert werden heutzutage nicht nur primäre Güter wie Nahrung oder Kleidung, sondern auch kulturelle Ereignisse, Ausstellungen, Musik und sogar Werte.
Ein wenig scheinheilig ist dieses Prinzip schon: Markenklamotten, die nachweislich von Kindern in Entwicklungsländern hergestellt werden, mit Second-Hand und Bio-Mode zu kombinieren oder Fair Trade Kaffee mit Milch aus Massentierhaltung zu mischen und dabei von bewusstem Konsum zu sprechen, grenzt an Zynismus. Andererseits: Anfangen ist besser als nicht anfangen.
Der moderne Konsument ist sich seiner Verantwortung bewusst, aber er ist sich auch der Tatsache bewusst, dass es das hundertprozentig faire und nachhaltige Produkt nicht gibt und niemals geben kann. Er nimmt diesen Zwiespalt in Kauf und entscheidet sich, anders als der Punk der achtziger und neunziger Jahre, nicht für den angeblichen Verzicht, der tatsächlich keiner sein kann, sondern für die am besten mit seinem Gewissen zu vereinbarende Lösung. Da er nicht auf die ihm vertraute Ästhetik verzichten will, kann er nicht all seinen moralischen Ansprüchen gerecht werden.
Auch in Bezug auf Kultur ist sein Konsumverhalten zwiespaltig: Er will nur das Beste, aber kostenlos. Events, die sich über Sponsoring finanzieren, misfallen ihm, aber selbst will er die Kosten auch nicht tragen. Seine Vorstellungen von Ökonomie sind verschoben, er zahlt den zwanzigfachen Warenwert für Markenartikel, vor allem Mode und Technik, beschwert sich aber über die hohen Preise in der Gastronomie.
Der Konsum von Unterhaltung wie Filmen, Konzerten, Partys und Ausstellungen ist dabei zu einem Zwang geworden. Cool ist nur, wer ständig auf Achse ist, nicht online zu sein und die Neuigkeiten der Umwelt nicht mitzubekommen, wird mit Unverständnis begegnet.
Trotz Zwang und Zweischneidigkeit kann der moderne Konsument sich mit seinem Bewusstsein für Nachhaltigkeit brüsten: Im Gegensatz zu den vorhergehenden Generationen hat er verstanden, dass es nicht um die Abschaffung des Konsums gehen kann, sondern nur eine neue Form des Konsums in Frage kommt.



Minzgeschmack - Neues und Interessantes aus dem Kulturbetrieb

Dienstag, 9. April 2013

Wunderschöne, exklusive und hochwertig produzierte Karten statt einer schnellen Facebook-Nachricht. Kartenliebe will analoge Freundschaften pflegen. Da handelsübliche Postkarten leider immer plumper werden und der Platz auf der Rückseite dank der Adresszeilen sowieso nie reicht, werdet ihr hier in Zukunft selbstkreierte Qualitäts-Grußkarten mit komplett weisser Rückseite erwerben können.


Dienstag, 2. April 2013

Der Testdruck war erfolgreich, sodass es bald eine erste Edition limitierter, liebevoll gestalteter und qualitativ hochwertiger Grußkarten geben wird!
Freut euch drauf!


Dienstag, 26. März 2013

Es gibt tolle Neuigkeiten! Minzgeschmack geht in Kürze mit einem ersten, exklusiven Produkt an den Start: wunderschönen, hochwertigen Grußkarten in limitierter Auflage!
Seid gespannt!


Mittwoch, 6. März 2013

Wer die letzten kalten Tage des Jahres mit einer leckeren Suppe überbrücken will, ist bei Souperia genau richtig! Der eher unscheinbare Laden in der Bartelsstraße 21 bietet neben monatlich wechselnden Klassikern wie der Kartoffel- oder Tomatensuppe jede Woche 2 Extra-Suppen. Ob mit Würstchen, vegetarisch oder ohne Milch, klassisch oder exotisch, die Suppen sind köstlich und die ca. 4 bis 5 Euro pro Schüssel absolut wert!
Für besondere Anlässe bietet Souperia zusätzlich ein Catering an.





Minzgeschmack - Ernähr dich glücklich

Dienstag, 5. März 2013

Die Mittelschicht löst sich auf. Das hat inzwischen nicht nur Gerald Hörhan, der mit seinem Buch Investment Punk 2010 für Aufsehen sorgte, sondern auch ein Großteil der Uni-Absolventen verstanden. Die sicheren, guten und bodenständigen Jobs wird es bald nicht mehr oder zumindest nicht mehr ausreichend geben. Gleichzeitig gibt es einen Wandel der Arbeitskultur: junge Menschen wollen projektbezogen und flexibel auf Rechnung arbeiten, statt sich für viele Jahre einem Job mit festem Gehalt und festen Arbeitszeiten zu verschreiben. Die ältere Generation kann dazu nur den Kopf schütteln, hat kein Verständnis für die Herausforderungen und Vorteile der neuen Arbeitswelt.



Bei "Work in Progress - Kongress zur Zukunft der Arbeit" ging es um neue Arbeitsformen. Formen der Kollaboration, Möglichkeiten der sozialen Absicherung für Freiberufler und vieles andere wurde diskutiert. Immer mehr Fachkräfte werden, besonders im Bereich der Kreativwirtschaft, als feste Freie und nicht mehr in regulären Arbeitsverhältnissen angestellt. Die Folge: eine zunehmende Freiheit, aber auch Unsicherheit in der Arbeitswelt. Lösungen konnten die Referenten nur begrenzt anbieten, immerhin aber die Aufmerksamkeit auf die relevanten Fragen lenken und zumindest eine Einschätzung der Tendenzen, denen wir bevorstehen, abbilden.
Die Fragen, die sich stellen, sind: In welchen Bereichen werden in Zukunft Fachkräfte gebraucht werden, welche Branchen werden durch Technisierung immer weiter schrumpfen und wie organisiert der moderne Mensch seinen Berufsalltag? Wie gehen wir mit der zunehmenden Unsicherheit um, welche Qualifikationen müssen wir erlernen, um auf einem weltweiten Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und welche Ansprüche stellen wir an unsere Jobs?

Und: welche Rolle kann das staatliche Bildungssystem in diesem Prozess einnehmen? Sowohl Gerald Hörhan als auch die Referenten und Teilnehmer des Work in Progress kritisierten zurecht, dass die Schule einen nicht ausreichend auf die Anforderungen und Möglichkeiten der Selbstständigkeit vorbereitet. Das Konzept der Selbstständigkeit existiert im Lehrplan der Schulen schlicht gar nicht!
Vermittelt werden immer noch die inzwischen veralteten und wie Investment Punk überzeugend darlegt wirtschaftlich total widersinnigen Vorstellungen von der 9-5 Festanstellung, nach der man den Nachmittag mit seiner Familie im Eigenheim in den Vororten der großen Stadt, in der man arbeitet, ausklingen lässt. Dass solche Eigenheime fast immer an Wert verlieren, der Kredit, den man dafür aufnehmen musste, einem die Freiheit nimmt, sich in seinem Beruf neu zu orientieren und zu entfalten, da man die Abhängigkeit zum Arbeitgeber noch erhöht, und das die eigene wertvolle Zeit im Pendeln absolut falsch investiert ist, liegt eigentlich auf der Hand. Es nachzulesen lohnt sich trotzdem: Investment Punk gibt es bei Amazon bereits ab 8,99 Euro.





Minzgeschmack - Hilfreiches für Start-Ups

Mittwoch, 30. Januar 2013

City-check Kopenhagen: the branded city.
Das die Dänen mehr Stil haben als wir Deutschen, wissen wir schon lange. Durch Kopenhagen zu laufen und zu sehen, dass jeder, der einem begegnet, schön ist, ist aber etwas völlig anderes. Man kann sich schon etwas out of fashion vokommen zwischen diesen ganzen tollgekleideten Menschen, die es irgendwie perfekt schaffen, Markenklamotten mit Second Hand zu mischen und so weder überstyled noch unauffällig auszusehen.
Kopenhagens Innenstadt ist eine Mischung aus Mönckebergstraße und Marktstraße. Auch die Läden schaffen die Symbiose aus Marken und günstiger Kleidung. Und wie nicht anders zu erwarten überträgt sich dieses Prinzip auch auf die Werbung: vor XXL Plakaten in Ausmaßen, die man in Hamburg nur im Hauptbahnhof findet, stehen menschliche Werbeschilderträger zum Mindestlohn in der Kälte.




Minzgeschmack - The world is ours

Sonntag, 27. Januar 2013

This is why Iceland is cooler than you: Wer downtown Reykjavik in den Buch- und Touriladen Ida geht, wird schnell feststellen: Die Isländer haben uns einiges voraus. Neben internationalen Designmagazinen, die es in Deutschland nur im Fachhandel oder Internet gibt, bietet der Laden die coolste Auswahl an europäischen und amerikanischen Kunst- und Kreativbüchern.
So beispielsweise das Buch Stencil Republic, das Vorlagen zum selbersprühen namenhafter StreetArt Künstler enthält oder die Notizbücher des Prager Labels Deafmessanger, denen vereinzelt Buchseiten oder alte Bilder beigefügt sind.






Minzgeschmack - The world is ours

Freitag, 25. Januar 2013

City-check Reykjavík: art & nightlife.
Reykjavík ist als Zentrum zeitgenössischer isländischer Kultur bekannt für seine interessanten Ateliers und Konzerte. Die meisten sehenswerten Orte befinden sich in der Nähe des Laugarvegur, der Hauptstraße der Innenstadt Reykjavíks. Wer nur eine oder zwei Nächte in Reykjavík bleibt, sollte sich trotzdem über die coolsten Orte informieren. Hier einige Favoriten:
Prikid, tagsüber Restaurant, abends Hip Hop Club, überzeugt vor allem im Sommer durch die Terasse im Innenhof, deren Grafitti regelmäßig erneuert werden. Kaffibarinn wartet jeden Abend mit einem Live-Act oder Dj auf, und obwohl die Qualität der Sets nicht mit deutschen Standards vergleichbar ist, lässt sich über die Tracklist der ElektroDjs nicht klagen.
Wer sich für StreetArt interessiert sollte auf Höhe des MacStores vom Laugarvegur abbiegen. Dort findet sich ein interessantes Nachbarschaftsprojekt, das neben der Gestaltung der Wände auch einen Spielplatz und einen Umsonstladen beinhaltet.








Minzgeschmack - The world is ours

Sonntag, 20. Januar 2013

"Beograd Gazela. Reiseführer in eine Elendssiedlung" ist eine wissenschaftliche Analyse der Entstehungsgeschichte, Lebensumstände, des Alltags und der Kultur der im Belgrader Slum Gazela lebenden Menschen. Die Autoren Lorenz Aggermann, Eduard Freudmann und Can Gülcü haben sich mehrere Monate mit dem zwischen der Autobahn und der internationalen Bahnstrecke befindlichen Landstück, auf dem ca. 800 Menschen in Hütten und Baracken ihr zu Hause gefunden haben, beschäftigt und liefern interessante und ausführliche Informationen. Gleichzeitig ist der Text nicht zu ausschweifend, sondern aufs Wesentliche fokussiert und somit angenehm lesbar. Die vielen Fotos untermauern den Text und geben dem Leser das Gefühl, in das Leben in Gazela eintauchen zu können.


Besonders interessant: Der untere Teil der Seiten zeigt Ausschnitte aus einer Diskussion zwischen den Autoren und einer Publikumsgruppe, die besonders die kritischen Aspekte einer solchen Forschung hinterfragt und eingesteht.



Der Reiseführer kann für 19.80 Euro im Drava Verlag bestellt werden.



Minzgeschmack - Dein Stadtteil braucht dich

Donnerstag, 17. Januar 2013

Mal ehrlich, wer will heute noch einen 9-5 Standard-Büro-Job? Die Anforderungen an die Arbeitswelt haben sich gewandelt. Flexible Arbeitszeiten, Vereinbarung von Beruf und Familie, verantwortungsvolles, kreatives und selbstbestimmtes Arbeiten sind nur einige der Ansprüche, denen eine Firma gerecht werden muss, um junge engagierte Mitarbeiter zu begeistern.
Da das leider noch nicht bei allen Firmen angekommen ist, gibt es jetzt eine neue Online-Plattform. GOODplace liefert Positiv-Beispiele für eine neue, bessere Arbeitswelt und bildet eine Schnittstelle zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, von der beide Seiten sich inspirieren lassen können.




Minzgeschmack - Hilfreiches für Start-Ups

Freitag, 11. Januar 2013

Im Hamburger Stadtteil Billstedt startet derzeit eine neue, fantastische Aktion: Billstedts neue Masche will die sogenannte Kulturachse im Zentrum beleben und attraktiver machen, indem Straßenmöbel wie beispielsweise Fahrradständer, Straßenlaternen und Sitzwürfel "bestrickt" werden.
Mitmachen kann bei dieser Aktion jeder, entweder durch eigenes Stricken oder durch eine Wollspende. Dadurch werden die Bewohner an der Gestaltung des öffentlichen Raumes beteiligt. Ihre Sensibilität gegenüber den bevorstehenden Veränderungen im Stadtteil, der Sanierungsgebiet der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (kurz steg) ist, wird erhöht.

Die künstlerische Leiterin Frauke Rubarth greift mit der Idee zum gemeinsamen Urban Knitting nicht nur einen aktuellen Trend auf, sondern leistet vor allem auch vorbildliche Arbeit wenn es um die Möglichkeiten zur Partizipation geht, denn besonders diejenigen, die an langwierigen Anwohnersitzungen auf Grund sprachlicher Barrieren nicht teilnehmen können oder wollen, werden hier auf sanftere Art zum geistigen Austausch mit den Behörden angeregt.



Auszüge aus der Strickanleitung, die für das Projekt "Billstedts neue Masche" veröffentlicht wurde.



Minzgeschmack - Dein Stadtteil braucht dich

Freitag, 4. Januar 2013

Ich gebe zu, ich bin etwas spät dran mit meinen Neujahrsvorsätzen. Aber da ich meine Vorsätze die letzten 10 Jahre nicht eingehalten habe, will ich wegen der paar Tage nicht knauserig sein. Für das Jahr 2013 habe ich mir etwas vorgenommen, dass Spaß macht, aber trotzdem immer zu kurz kommt: mehr zu zeichnen. Und zwar jeden Tag.

Um dieses Ziel zu erreichen gibt es viele kleine Helfer, die einen daran erinnern, was man sich vorgenommen hat. Z.B. das Buch "One Sketch A Day: A Visual Journal". Aufgebaut wie ein Tagebuch, ist eine halbe Seite pro Tag für kleine Zeichnungen vorgesehen. Man bekommt es bei Amazon für etwas mehr als 12 Euro.







Wem es eher an der Inspiration denn an der Motivation mangelt, der sollte sich diese kleine Hilfe anschaffen: "642 things to draw", bei Amazon für 13,30 Euro erhältlich, mit vielen witzigen Ideen für Zeichnungen aus dem Alltag, auf die man sonst vielleicht nicht kommen würde.




Zugegebenermaßen handelt es sich bei den Büchern wohl eher um eine witzige Spielerei als um ein Mittel gegen ernstzunehmende Faulheit und Ideenlosigkeit, wer aber kreativ ist und Spaß am Zeichnen hat kann durchaus positive Effekte erwarten, denn wie wir alle wissen lautet die Zauberformel "üben, üben, üben" und als lustiges Geschenk eigenen sie sich allemal.



Minzgeschmack - Neues und Interessantes aus dem Kulturbetrieb

Donnerstag, 3. Januar 2013

Elias Canettis Roman "die Blendung" von 1935 ist ein Meisterwerk psychologischer Erzählkunst. Der Sinologe Kien ist Besitzer einer umfangreichen Privatbibliothek, in welcher und für welche er lebt. Der Kommunikation mit Menschen geht er aus dem Weg, begibt er sich auf die Straße, "funktioniert" er nicht, sein Verhalten ruft verwunderte oder wütende Reaktionen hervor.
Durch einen Trick gelingt es seiner Haushälterin, ihn zur Ehe zu verführen. Diese Veränderung bringt weitreichende Folgen für Kien mit sich und treibt ihn letztendlich in den Wahnsinn.

Zugegeben, das Werk ist zeitintensiv und nicht jedermanns Sache - aber wer sich auf die Langwierigkeit des Romans einlassen kann wird von der überzeugenden Darstellung innerer Monologe und emotionaler Zusammenhänge der einzelnen Charaktere beeindruckt sein!




Minzgeschmack - Blog für klassische Literatur und solche, die es werden wird

Freitag, 28. Dezember 2012

Lesenswert! Im Online-Shop des Archiv der Jugendkulturen bekommt man authentische Bücher und E-Books über Jugendkultur, Mediennutzung und wissenschaftliche Forschung. In der Berliner Präsenzbibliothek kann man kostenlos in den Werken stöbern. Seit 1998 hat sich der e.V. zur Aufgabe gemacht, als kulturelles Gedächtnis der Gesellschaft zu fungieren und Toleranz und Forschung im jugendkulturellen Bereich zu initiieren.


Mit Werken zu subkulturellen Strömungen, die von verschiedenen Musikrichtungen wie Punk und HipHop, über die Hausbesetzerszene oder StreetArt und Flyerkultur bis hin zu herkunftsbezogenen Themen wie Jugend in Neukölln reichen ist der Verlag breit aufgestellt und bietet eine äußerst interessante Themenwahl.

Mein persönlicher Favorit: Der von Kathrin Klitzke und Christian Schmidt herausgegebene Sammelband "Street Art - Legenden zur Straße" mit tollen, teils theoretisch orientierten, teils auf praktischen Erfahrungen basierenden Beiträgen.



Momentan findet im Archiv der Jugendkulturen ein Umzug auf Facebook statt: Wer durch Liken der neuen Facebook-Seite "mithilft" und an der Veranstaltung teilnimmt, hat noch bis zum 01.01.2013 täglich die Chance ein Buch nach Wahl aus dem Katalog des Archivs der Jugendkulturen zu gewinnen!



Minzgeschmack - Neues und Interessantes aus dem Kulturbetrieb

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Sehenswert! Noch bis zum 06.01.2013 könnt ihr euch um Bucerius Kunst Forum die tolle Ausstellung "Matta. Fiktionen" ansehen!
Der 1911 in Chile geborene Surrealist Roberto Matta überzeugt durch leuchtende Farben und irritierende Kompositionen. Als Bildhauer ausgebildet beschäftigte er sich in seinen Werken neben den Erscheinungen der Natur hauptsächlich mit der sinnlichen und emotionalen Wahrnehmung von Räumen.




Das Bucerius Kunst Forum befindet sich am Rathausmarkt 2 und ist täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags sogar bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, montags und für Studenten nur 5 Euro.



Minzgeschmack - Neues und Interessantes aus dem Kulturbetrieb